Wie man den Schweißgeruch aus Kleidung entfernt

Du kennst das bestimmt: Du hast gerade deine Lieblingsbluse, dein Lieblingskleid oder deinen Lieblingsrock aus der Wäsche genommen und sie riechen immer noch nach Schweiß. Aber keine Sorge, es gibt vier einfache Tipps, mit denen du Schweißflecken und -geruch aus deiner Kleidung entfernen kannst.

Wie entsteht Schweißgeruch in Kleidung?

Unser Schweiß ist größtenteils geruchlos. Er besteht hauptsächlich aus Wasser und einem geringen Anteil an Salz. Jedoch ist der restliche Anteil eine Mischung aus Harnstoff, Aminosäuren, Milchsäure, Fett und Zucker. Diese Mischung dient als Nahrung für die Bakterien, die auf unserer Haut leben. Wenn diese Bakterien die Zusammensetzung zersetzen, entstehen Abfallprodukte, die den typischen Schweißgeruch verursachen.

Warum riecht manche Kleidung auch nach dem Waschen noch nach Schweiß?

Diese Bakterien lassen sich nach dem Schwitzen leicht von der Haut waschen, aber sie setzen sich in unserer Kleidung fest. Normales Waschmittel und Waschtemperaturen von 30 oder 40 Grad Celsius haben wenig Einfluss auf sie. Deshalb kann es vorkommen, dass manche Textilien auch nach dem Waschen noch unangenehm riechen. Höhere Waschtemperaturen von 60 oder 90 Grad Celsius würden die meisten Bakterien abtöten, aber auch die Kleidung beschädigen. Daher muss man den Bakterien und dem unangenehmen Geruch auf andere Weise entgegenwirken. Es gibt zwar antibakterielle Waschzusätze und spezielle Waschmittel auf dem Markt, aber diese enthalten oft chemische Stoffe, die letztendlich nicht nur in unserer Kleidung, sondern auch auf unserer Haut und im Abwasser landen.

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Warum ist bei manchen Kleidungsstücken der Geruch besonders stark?

Manche Stoffe riechen auch bei starkem Schwitzen kaum, während andere schon nach kurzer Zeit zu müffeln beginnen – zum Beispiel Kunstfasern wie Polyester oder Polyacryl. Das liegt daran, dass Kunstfasern glatt sind und Feuchtigkeit gut auf der Oberfläche transportieren, wo sie auf Bakterien treffen. Naturfasern wie Wolle, Leinen, Baumwolle oder Viskose hingegen nehmen Feuchtigkeit gut auf und transportieren sie ins Innere der Fasern. Erst mit der Zeit fangen diese Stoffe an zu riechen.

4 Tipps und Hausmittel, die einfach und umweltfreundlich gegen Schweißgeruch und -flecken helfen

  1. Essig
    Essig ist ein altbewährtes Reinigungs- und Hausmittel. Er hat geruchsbindende Eigenschaften und wirkt antibakteriell. Essig kann euch dabei helfen, Gerüche aus dunkler, bunter oder bedruckter Kleidung zu entfernen. Füllt eine große Schüssel zur Hälfte mit warmem Wasser und gebt ein großes Glas hellen Essig oder Essigessenz hinzu. Legt die riechende Kleidung in die Essig-Wasser-Mischung und lasst sie etwa eine Stunde einweichen, bevor ihr sie in die Waschmaschine gebt. Bei besonders starkem Geruch könnt ihr auch etwas Essig direkt in die Waschmaschine geben.

  2. Zitronensäure
    Für helle und weiße Kleidung, die nach Schweiß riecht, ist Essig nicht geeignet. Hier könnt ihr Zitronensäure als Hausmittel verwenden. Zitronensäure hat auch eine antibakterielle Wirkung und kann nicht nur den Schweißgeruch, sondern auch Schweißflecken entfernen. Vorsicht bei bunter oder dunkler Kleidung, da Zitronensäure die Farben ausbleichen kann.

  3. Natron
    Natron ist ein weiteres Hausmittel, das Gerüche neutralisieren kann. Gebt einfach ein bis zwei Esslöffel Natron in die Waschmaschine zusammen mit eurer normalen Waschladung, um den Schweißgeruch zu bekämpfen.

  4. Lufttrocknung
    Lasst eure Kleidung nach dem Waschen an der frischen Luft trocknen, anstatt sie im Trockner zu trocknen. Die frische Luft kann dazu beitragen, unangenehme Gerüche zu beseitigen.

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Probier diese Tipps aus und sag Tschüss zum unangenehmen Schweißgeruch! Weitere interessante Informationen zu Mode und Lifestyle findest du auf Titi And The German Kid.