Titi und das deutsche Kind: Die Wahrheit über Hautpilze enthüllt!

Hast du dich jemals gefragt, wie lange Pilze in Kleidung überleben können? Oder was die Ursachen und Behandlungsmethoden von Hautpilz, Nagelpilz und Darmpilz sind? In diesem Artikel möchte ich dir all diese Fragen beantworten und dir Einblick in die Therapiemethoden bieten, die in unserer renommierten Hautarztpraxis in München zur Verfügung stehen.

Was verbirgt sich hinter Pilzerkrankungen der Haut?

Hautpilzerkrankungen gehören zu den häufigsten Hauterkrankungen überhaupt. Fast jeder vierte Deutsche leidet irgendwann in seinem Leben unter irgendeiner Form von Hautpilz. Doch was sind Pilze überhaupt? Pilze sind pflanzenähnliche Lebewesen, die als „Mykose“ oder „Tinea“ bezeichnet werden. Tinea corporis ist der lateinische Ausdruck für Pilzbefall der Haut, während Tinea pedum den Fußpilz und Onychomykose oder Tinea unguium den Nagelpilz beschreibt.

Unter den etwa 300.000 bekannten Pilzarten sind nur wenige in der Lage, den Menschen zu befallen. Die meisten von ihnen sind Dermatophyten, auch bekannt als Fadenpilze. Diese Pilze ernähren sich von der Hornsubstanz in den obersten Hautschichten und den Nägeln. Es ist interessant zu wissen, dass Fußpilz in der Regel von den gleichen Pilzarten verursacht wird wie Nagelpilz. Im Darm hingegen kommen diese Pilze normalerweise nicht vor. Stattdessen können sich dort Hefepilze, insbesondere Candida-Hefepilze, festsetzen. Es ist wichtig anzumerken, dass die Pilze, die in der Lebensmittelindustrie verwendet werden, wie Speisepilze, Bier-Hefepilze und Käse-Schimmelpilze, vollkommen andersartig sind als diejenigen, die Hautpilzerkrankungen verursachen.

Die Entstehung einer Pilzinfektion

Es ist eine Tatsache, dass wir alle täglich unbemerkt mit Trichophyten-Pilzen in Kontakt kommen, da Pilzfäden überall vorkommen, sei es im Schwimmbad, in der Sauna, in Blumenerde oder im Kontakt mit Haustieren oder infizierten Familienmitgliedern. Dennoch infizieren sich die meisten Menschen nicht. Pilze können nur in die Haut und die Nägel eindringen, wenn die Haut bereits vorgeschädigt ist. Das kann zum Beispiel durch kleine Hautverletzungen, ständige Durchfeuchtung oder bestimmte innere Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen oder Vitaminmangel geschehen. Auch der enge Kontakt mit pilzkranken Menschen oder Tieren kann zu einer Infektion führen. Besonders gefährdete Körperregionen sind diejenigen, die häufig feucht sind oder wo Haut auf Haut liegt, wie die Zehenzwischenräume, die Leistengegend, die Hautfalten unter den Brüsten bei Frauen, die Zehennägel und die Genitalregion. Manche Menschen sind definitiv „anfälliger“ für Pilzkrankheiten als andere, daher können sie sich auch nach einer erfolgreichen Pilzbehandlung sehr schnell erneut anstecken.

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Der Nachweis einer Pilzinfektion

Bevor eine Behandlung beginnen kann, muss zuerst eine korrekte Diagnose gestellt werden. Erfahrene Ärzte können durch eine genaue Betrachtung der Haut in der Regel den Pilzbefall feststellen. Ein eindeutiger Pilznachweis erfolgt durch mikroskopische Untersuchungen der Haut- oder Nagelproben sowie durch das Anzüchten der Pilze aus dem Material. Es ist zu beachten, dass Pilze nur dann angezüchtet werden können, wenn zuvor einige Wochen oder Monate keine äußerliche oder innerliche Pilzbehandlung stattgefunden hat. Bei Pilzbefall der Körper- oder Kopfhaut sollten auch haartragende Haustiere auf Pilzbefall untersucht werden, insbesondere wenn sie büschelweisen Haarausfall zeigen.

Sind Hautpilze ansteckend oder gefährlich?

Grundsätzlich sind Fuß- und Körperpilze ansteckend, jedoch ist das Ansteckungsrisiko eher gering. Pilze können sich in der Kleidung, wie beispielsweise in Strümpfen, Schuhen oder Handschuhen, und an feuchten Gegenständen, wie Badematten, Holzrosten, Fußböden oder Handtüchern, über längere Zeit halten und dort eine potenzielle Ansteckungsquelle darstellen. Für Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, wie beispielsweise intensivmedizinische Patienten oder AIDS-Kranke, kann eine Pilzinfektion gefährlich sein. Es wird empfohlen, während der Behandlung von Fußpilz nicht barfuß in der Wohnung herumzulaufen und die Dusche gründlich zu reinigen. Sobald die Füße oder Nägel mit Pilzcreme behandelt wurden, ist keine Ansteckungsgefahr mehr gegeben.

Hausmittel gegen Hautpilze

Es gibt einige Maßnahmen, die du zu Hause ergreifen kannst, um Hautpilze vorzubeugen oder ihre Verbreitung einzudämmen. Wasche dich täglich, insbesondere in Hautfalten, an den Füßen und in den Achselhöhlen. Verwende zur Reinigung normale Flüssigseife und kein Desinfektionsmittel. Nach dem Baden, Saunieren oder dem Sport solltest du deine Füße und Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen. Feuchte Hautstellen kannst du am besten mit einem Haartrockner auf kalt stellen trocken föhnen. Die äußerliche Behandlung sollte täglich und gemäß den besprochenen Regeln erfolgen. Versuche, nicht an den Pilzstellen zu kratzen, da dies die Ausbreitung der Pilze begünstigt. In Schwimmbädern, Saunen, Fitnesscentern und Gemeinschaftsräumen solltest du niemals barfuß laufen, sondern immer Badeschuhe oder ähnliches tragen. Die Wirksamkeit von Sprühanlagen zur Desinfektion ist umstritten. Benutze niemals Handtücher oder andere Gegenstände von anderen Personen. Wechsele deine Unterwäsche täglich und verwende ein separates Handtuch für die Füße bei Fußpilz. Wasche Kleidung, Strümpfe und Handtücher, die direkt auf der Haut getragen werden, möglichst bei 60 Grad Celsius in der Waschmaschine, um Pilzreste abzutöten. Es wurde nachgewiesen, dass eine 60-Grad-Wäsche von 40 Minuten Dauer ausreicht, um häufig auftretende Hautpilze vollständig zu eliminieren. Die Desinfektion von Schuhen und Lederhandschuhen ist ebenfalls möglich. In Bezug auf Holzroste, Badematten, Teppiche und Fußböden sollten diese gründlich mit herkömmlichen Reinigungsmitteln gereinigt werden. Lüfte und trockne Holzroste und Badematten gründlich. In Zukunft solltest du nur noch bequeme und weit geschnittene Schuhe aus Leder oder Stoff kaufen und Kunststoffschuhe vermeiden. Sportschuhe oder Baseballschuhe sollten nur beim Sport getragen und anschließend gut getrocknet werden. Enge und spitze Damenschuhe können oft zu Nagelpilz an den großen Zehen führen.

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Die medizinische Behandlung von Hautpilz

Für verschiedene Arten von Pilzen gibt es verschiedene Medikamente zur äußerlichen Anwendung oder zum Einnehmen. Leider sind diese Medikamente in der Regel nicht für Kinder zugelassen, sodass die Behandlung von Hautpilz auf der Kopfhaut oder von Tierpilzen bei Kindern oft schwierig ist. Es ist wichtig, die verordneten Medikamente konsequent bis zum Ende der Behandlung zu verwenden. Trage dünn, aber großflächig Creme auf die betroffenen Hautstellen auf. Beende die Behandlung erst etwa zwei Wochen nachdem die Beschwerden abgeklungen sind, da in den tieferen Hautschichten Pilzfäden überleben könnten, die sich bei zu frühem Abbruch der Behandlung erneut vermehren könnten.

Titi And The German Kid

Ich hoffe, dieser Artikel konnte dir wertvolle Informationen über Hautpilze liefern. Wenn du weitere Fragen hast oder ein Hautpilzproblem hast, kannst du dich gerne an uns wenden. Rufe uns einfach unter Tel 089-677977 an oder besuche unsere Webseite Titi And The German Kid für weitere Informationen. Wir helfen dir gerne weiter!

So meine Lieben, das waren meine geheimen Tipps zum Umgang mit Hautpilzen. Teilt sie mit euren Besties und helft ihnen dabei, ihre Haut glücklich und gesund zu halten!

Eure dermaPraxis Dr H. Bresser, Peschelanger 11, 81735 München, Tel 089-677977, www.drbresser.de