Wie man mit 37 Kleidungsstücken glücklich wird

Hast du dich jemals gefragt, wie viele Kleider du wirklich brauchst? Oder wie viele Klamotten sich in deinem Schrank stapeln? Stell dir vor, du könntest dein Leben auf das Wesentliche reduzieren, so wie in dem Film „100 Dinge“ mit Matthias Schweighöfer und Florian David Fitz. Zwei Männer erkennen, dass nur 100 Dinge im Leben wirklich unverzichtbar sind. Experten sind sich einig, dass 37 davon in deinem Kleiderschrank sein sollten. Mit diesem Trend namens „Capsule Wardrobe“ wirst du nie wieder schlecht gekleidet das Haus verlassen. Lass mich dir erklären, wie du mit nur 37 Kleidungsstücken glücklich wirst.

Nur 37 Kleidungsstücke – wirklich?

Ja, wirklich! Die US-Bloggerin Caroline Rector, die Erfinderin der „Capsule Wardrobe“, hat herausgefunden, dass 37 gut ausgewählte und hochwertige Basics für jede Jahreszeit ausreichen. Hier ist ein Überblick, wie deine Garderobe idealerweise aussehen sollte:

Welche Farben gehören in den minimalistischen Kleiderschrank?

Bei der Auswahl der Basics ist es wichtig, dass sie gut zueinander passen. Die Farben spielen dabei eine große Rolle. Alles muss nicht Ton in Ton sein. Die Hosen, Jacken und Taschen sollten in dezenten Farben gehalten sein – braun, beige, schwarz oder grau. So lassen sie sich einfach mit allem kombinieren. Bei Pullovern, T-Shirts, Ketten und anderen Accessoires konzentrierst du dich auf zwei Akzentfarben, die untereinander kombinierbar sein sollten. Natürlich darf auch ein Weißton in deiner minimalistischen Garderobe nicht fehlen.

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Wie gehe ich das Projekt minimalistischer Kleiderschrank an?

Bestandsaufnahme

Räume deinen Kleiderschrank komplett aus und sortiere alles, was du nicht gerne trägst oder woran du dich kaum erinnern kannst, aus. Wusstest du, dass wir statistisch gesehen 40 Prozent unserer Kleidung nie oder nur selten tragen? Musst du wirklich diese Shirts und Hosen aufbewahren?

Ausmisten

Bei der Auswahl dessen, was du behalten möchtest, solltest du bedenken, dass deine neue Garderobe hauptsächlich aus Basics bestehen sollte. Überlege dir, was deine Garderobe ausmacht. Welche Farben und Schnitte dominieren? Lass dich von einem bestimmten Stil leiten. Lege deine Auswahl dann in deinen – frisch geputzten – Kleiderschrank.

Aufstocken

Wenn du mit der „Capsule Wardrobe“ startest, hast du wahrscheinlich nicht sofort den perfekten minimalistischen Kleiderschrank zu Hause. Wichtig ist, dass du eine Wunschliste führst und nicht spontan einkaufst. Achte auf Qualität – wenn du mehr Geld für Kleidung ausgibst, musst du weniger oft nachkaufen.

Was mache ich mit aussortierter Kleidung?

Auch wenn du Kleidung aussortierst, musst du sie nicht unbedingt wegwerfen. Spende sie zum Beispiel an ein Obdachlosenheim in deiner Nähe. Gerade im Herbst und Winter werden wärmende Kleidungsstücke dort dringend benötigt.

Eine andere Option ist der Weiterverkauf. Gib deine aussortierten Teile an Second-Hand-Läden, verkaufe sie auf Flohmärkten oder in Onlineauktionshäusern wie Ebay oder Vinted.

Und wenn das alles nichts für dich ist, kannst du auch deine besten Freundinnen einladen. Jeder bringt einen Koffer voll aussortierter Kleidung mit. Vielleicht gefällt deiner Freundin die Röhrenjeans, die dir nicht mehr gefällt, und du magst ihre klassische Bluse.

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Warum macht ein minimalistischer Kleiderschrank überhaupt Sinn?

Bist du immer noch nicht überzeugt? Hier sind drei Gründe, warum eine „Capsule Wardrobe“ auch dich glücklich machen kann. Erstens sparst du Zeit, wenn du morgens in deinen Kleiderschrank schaust. Tipp: Fotografiere mögliche Outfits und klebe sie innen an deinen Kleiderschrank. So kannst du gezielt darauf zugreifen. Zweitens hast du mehr Geld für andere Dinge zur Verfügung, wenn du nicht jedem Trend hinterherjagst. Und drittens tust du etwas Gutes für die Umwelt, indem du Ressourcen schonst.

Wenn du weitere Tipps und Inspiration für deinen minimalistischen Kleiderschrank suchst, besuche gerne Titi And The German Kid.